April 24, 2021

Zum Welttag der Tierärzte – Der Notdienst ist für Notfälle da!


BTK Berlin – Bundestierärztekammer appelliert an Tierhalter: 

Der Notdienst ist für Notfälle da!


Am 24. April 2021 ist der Welttag der Tierärzte, der jedes Jahr am letzten Samstag des Aprils stattfindet. Der World Veterinary Day wurde von der World Veterinary Association im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um auf die fantastische Arbeit von Veterinären auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Diesen Anlass möchte die Bundestierärztekammer (BTK) gern nutzen, um auf ein viel diskutiertes Thema aus dem tierärztlichen Berufsalltag aufmerksam zu machen – den tierärztlichen Notdienst.

Wenn es dem geliebten Haustier nachts oder an Wochenenden plötzlich immer schlechter geht, ist der Tierhalter in Alarmbereitschaft und auf der Suche nach schneller Hilfe. Deswegen ist der tierärztliche Notdienst für Tierbesitzer besonders wichtig. Für Tierarztpraxen hingegen ist er oftmals belastend und nicht rentabel. „Das liegt zum einen an Personalproblemen, die einen enormen Arbeitsdruck verursachen und zum anderen auch an den hohen Kosten, die z. B. durch Zuschläge wegen Nachtarbeit entstehen und die der Tierhalter allzu oft nicht bezahlen will“, sagt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der BTK. Dieses Konfliktpotenzial kann dazu führen, dass Praxen die Dienstbereitschaft reduzieren und Tierkliniken ihren Klinikstatus aufgeben, um keine Bereitschaft mehr leisten zu müssen. „Das könnte im schlimmsten Fall die Versorgung der tierischen Patienten gefährden“, meint Tiedemann.

Die BTK möchte wegen den aufgeführten Gründen an alle Tierbesitzer appellieren, den tierärztlichen Notdienst nur für Notfälle, wie z. B. Vergiftungen, Unfälle oder stark blutende Wunden zu nutzen. Alles Weitere kann dann auch noch am nächsten Werktag untersucht und behandelt werden. Schließlich sollte man die Arbeit schätzen und auch honorieren, die Tierärzte täglich tun, um unsere Haustiere gesund zu halten. So kann jeder dazu beitragen, dass der Notdienst unter Tierärzten reibungslos funktioniert und der Tierbesitzer im Notfall einen kompetenten Ansprechpartner hat.


Notdienst dieses Wochenende: Dr. Reinhard Goy – Gusborn – https://DocGoy.de

Alle Notdienste im Landkreis Lüchow-Dannenberg immer hier als PDF
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April 23, 2021

Haustiere und COVID-19 – Hygienemaßnahmen



Haustiere und COVID-19 


Die aktuelle Pandemie beruht auf einer Übertragung des SARS-CoV-2 zwischen Menschen.

Infizierte Menschen können das Virus auf ihre Haustiere übertragen. 

Umgekehrt liegt kein Bericht vor, dass Hunde oder Katzen Menschen mit dem Virus angesteckt hätten. Es besteht daher kein Grund, Hunde und Katzen wegzugeben oder eine Euthanasie zu wünschen, aus Angst vor Ansteckung durch das Tier. 


(Ergänzung DocGoy: Es geht im folgenden darum, eine eventuell mögliche „passive“ Übertragung der Viren über Haustiere bzw. Gegenstände im Zusammenhang mit Haustieren zu vermeiden. Das ist letztlich zu vergleichen mit dem Desinfizieren von Türklinken oder der Einschränkung der Verwendung von Bargeld.)



Folgende Maßnahmen werden allerdings für COVID-19-erkrankte oder mit dem SARS-CoV-2 infizierte (asymptomatische) Personen mit Hunden oder Katzen empfohlen, um eine Ansteckung der Tiere durch ihre Besitzer zu verhindern: 


• Infizierte / erkrankte Personen scheiden große Erregermengen aus, weshalb Hygienemaßnahmen zu Hause (wenn nicht hospitalisiert) jedenfalls wichtig sind. Dazu gehören häufiges und sorgfältiges Händewaschen mit Seife, ev. auch mit Desinfektionsmittel, Verwendung einer FFP2- Maske bei Kontakt mit anderen Personen und wenn unvermeidbar mit Tieren, häufige Reinigung von Oberflächen und Böden sowie Lüften der Räume. Damit kann die kursierende Virusmenge verringert und das Risiko, dass mit dem SARS-CoV-2-infizierte Personen den Erreger auf Kontaktpersonen oder auf Haustiere übertragen reduziert werden. 


• Hunde und Katzen von infizierten Personen sollen in ihrem Zuhause bleiben und nicht außer Haus gegeben werden. 


• Infizierte Personen sollen jeglichen direkten Kontakt zu ihren Tieren vermeiden. Die Tiere sollen am besten durch eine Kontaktperson oder ein Familienmitglied der infizierten Person unter Beachtung von strikten Hygieneregeln (z.B. Händewaschen, Verwendung einer FFP2-Maske und Überschürze) betreut werden. 


• Falls dennoch eine Betreuung durch infizierte Tierbesitzer erforderlich sein sollte, sind eine eigene Überbekleidung bei der Fütterung und Pflege des Tieres sowie Handschuhe und FFP2- Maske zu verwenden sowie vor und nach der Betreuung des Tieres die Hände gründlich zu waschen. 


• Die betreuende (nicht infizierte) Person muss für Spaziergänge mit dem Hund beim Betreten sowie Verlassen der Wohnung / des Hauses die allgemein für COVID-19-Haushalte erforderlichen Hygienemaßnahmen beachten (z.B. getrennte Überbekleidung zwischen Innen- und Außenbereich, FFP2-Maske, Händehygiene). 


• Halsband, Leine etc. müssen im Eingangsbereich bleiben, ohne Kontakt zum COVID-19-Patienten. 


• Während des Ausganges mit dem Hund ist auf Abstand zu anderen Tieren zu achten, der Kot ist einzusammeln. 


• Die Pfoten sollen vor, bei Verschmutzungen auch nach dem Ausgang gereinigt werden (kein Desinfektionsmittel!). Tiere dürfen in keinem Fall mit Desinfektionsmittel gewaschen werden. 


• Da für das SARS-CoV-2 auch verschiedene Wildtiere (z.B. Marderartige) empfänglich sind, dürfen Katzen aus Haushalten mit SARS-CoV-2 infizierten Personen keinen Freigang haben, um jegliche Möglichkeit einer Weiterverbreitung, speziell auch in Wildtierpopulationen, zu vermeiden. 


• Falls Haustiere Krankheitssymptome zeigen, wie Mattigkeit, Lethargie, Schwäche, Appetitlosigkeit, Atemnot ODER Husten und Schnupfen, ist ein Tierarzt / eine Tierärztin telefonisch zu kontaktieren und dabei auch über den COVID-19-Status der Kontaktpersonen zu informieren.


Eine Information der VÖK (Vereinigung Österreichischer Kleintiermediziner), Stand 26.03.2021

Download: https://laboklin.de/de/wp-content/uploads/2021/04/Info-Blatt-COVID-19_260321.pdf

Quelle / Bild: 
https://ta128a8bb.emailsys1a.net/mailing/112/3959127/6902151/11915/ed7052f2f6/index.html

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April 18, 2021

Gratis Strandmuschel mit Canosan von Boehringer Ingelheim


Gratis Strandmuschel mit Canosan von Boehringer Ingelheim


Das Wetter wird immer milder und eignet sich hervorragend für einen ausgiebigen Spaziergang mit Ihrem Hund am Strand oder am See.

Damit sowohl die Gelenke Ihres Hundes beim Spielen im Sand als auch Sie vor Wind und Sonne optimal geschützt sind, erhalten Sie für kurze Zeit beim Kauf von 2x Canosan® Pellets 1,3 kg eine Strandmuschel gratis dazu!


Die Canosan® Pellets von Boehringer Ingelheim sind ein natürliches Ergänzungsfuttermittel für Hunde jeden Alters zur Regulierung, Stabilisierung und Regeneration von Bindegewebsstrukturen.
Canosan® enthält den wertvollen Grünlippmuschel-Extrakt aus 100 % Grünlippmuschel-Fleisch und besondere Glykogenkomplexe, welche vor allem den Sehnen, Bändern, Knorpeln und Gelenkkapseln zu Gute kommen.



Geben Sie für die Strandmuschel einfach den obenstehenden Gutscheincode im Warenkorb an. Nur solange der Vorrat reicht.

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken wünscht Ihnen
Tierarzt24 & DocGoy

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April 18, 2021

Onlinekongress für medizinische Berufe


Mehr Zeit für dich – Der online-Kongress für Ärzte & Apotheken


29. April bis 09. Mai 2021
Erfahre mehr zu allen aktuellen Themen rund um Praxis & Apotheke

Wie Du dich bestmöglich für 2021 aufstellen kannst – Tipps & Trends, um erfolgreich zu bleiben – Mehr Zeit für dich & deine Familie



„Aktuelle Themen rund um Praxis & Apotheke“


Online ist vieles möglich – Weiterbildung, Beratung für Praxis & Apotheke sowie moderne Webseiten im Internet für Patient:innen & Apotheken-Kund:innen.
Bist Du bereit für die Chancen und Herausforderungen, die das Jahr 2021 mit sich bringen wird?

Wie kannst Du dies schnell & effizient umsetzen, sodass alle sich wohl fühlen? Und Du noch viel Zeit für dich, deine Familie und deine Praxis hast…









Ich darf auch wieder einen Vortrag halten: „Work – Life – Age – Balance“!






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April 14, 2021

5 Möglichkeiten den Hundealltag nachhaltig zu gestalten


5 Möglichkeiten den Hundealltag nachhaltig zu gestalten


Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Leben sind sehr wichtige Themen und kommen mittlerweile bereits bei vielen Menschen und Unternehmen an. Am besten sollte sich jeder Einzelne darüber Gedanken machen, wie er oder sie die die Umwelt am besten schützen oder entlasten kann. Auch als Hundebesitzer ist dies sehr gut möglich, denn jeder kann etwas bewirken! Dabei müsst ihr euch nicht einmal stark einschränken. Es geht lediglich darum ein paar eingefahrene Gewohnheiten etwas umzustellen und bedacht zu konsumieren.

Im folgenden Artikel zeigen wir euch 5 Möglichkeiten wie ihr euren Alltag mit Hund nachhaltig gestalten könnt.

1. Umweltbewusste Ernährung

Zur artgerechten Ernährung eines Hundes gehört normalerweise ja auch Fleisch. Da Fleisch nicht allzu nachhaltig ist solltest du auf folgende Punkte besonders achten:

– Kein Fleisch aus Massentierhaltung
– Regionales Fleisch (vom Metzger oder direkt vom Schlachter)
– Gute, artgerechte Tierhaltung (tierfreundliches Leben, gutes Futter)
– Pestizidfreier Anbau

Insgesamt sollte das Futter für deinen Hund eine gute Qualität haben, unter umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt werden und keine chemisch zugesetzten Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker, Zucker, Farbstoffe) enthalten.

Um Verpackungsmüll aus Plastik zu vermeiden kannst du teilweise unverpacktes Hundefutter kaufen oder vielleicht ein paar Mal selber kochen – das würde schon sehr viel Müll sparen!

2. Plastikfreie Leckerlies

Auch die Leckerlies kannst du meistens auch ohne Plastikverpackung kaufen. Hierzu kannst du dich im Internet oder im nächsten Unverpackt Laden in deiner Stadt informieren!
Ansonsten kannst du anfangen zum Beispiel Hundekekse selbst zu backen. Diese kannst du dann ganz normal in einer Box aufbewahren.


3. Kompostierbare Kotbeutel verwenden

Mehr als 500 Millionen Beutel pro Jahr werden in Deutschland verwendet. Beutel mit Hundekot können auch nicht recycelt werden. Um dem ganzen Müll entgegen zu wirken und eine nachhaltige Methode zur Kot-Entsorgung anzubieten wurden biologisch abbaubare Hundekotbeutel erfunden. Diese gibt es zum Beispiel aus einfachem Papier.

Du kannst die biologisch abbaubaren Hundekotbeutel ganz einfach in deinen Alltag mit einbauen und musst auf nichts verzichten! Nachhaltigkeit geht so einfach!

4. Nachhaltiges Hundezubehör

Du schenkst deinem glücklichen Vierbeiner jedes Jahr eine neue Hundeleine zum Geburtstag und du hast natürlich verschiedene Halsbänder in schönen, unterschiedlichen Farben? Kein Problem du willst deinen Hund ja auch verwöhnen. Schmeiß sie auf keinen Fall weg nur weil du jetzt nachhaltiger leben willst! Behalte dir die farbenfrohen Bänder und nutze sie am besten so lange wie möglich. Bei deinem nächsten Kauf eines Hundehalsbandes oder einer Hundeleine solltest du aufmerksam darauf achten, dass es sich um natürliche und ressourcenschonende Materialien wie zum Beispiel Leder, Naturkautschuk oder Tau handelt. Diese sind nämlich nachhaltig, robuster und halten auch länger als beispielsweise Plastik. Wenn du deinem Vierbeiner eine Hundeleine oder ein Hundehalsband aus Leder kaufen willst, dann achte unbedingt darauf, dass es sich um pflanzlich gegerbtes Leder handelt. Dies ist nämlich die nachhaltigste Variante Leder herzustellen! Transportwege spielen bei der Nachhaltigkeit natürlich auch eine große Rolle. Hierbei gilt: Kurze Wege sind umweltschonender als Lange. Informiere dich beim nächsten Kauf wo das Hundezubehör hergestellt wird.
Glücklicherweise achten mittlerweile viele Hersteller von Hundezubehör und -accessoires auf mehr Nachhaltigkeit in ihren Produkten. Deswegen kannst du beim nächsten Kauf auch transparente Informationen über Herstellung und Transport erwarten – wenn nicht, dann frag einfach nach!


5. Erzähle es weiter!

Am wichtigsten ist es, deine Erfahrungen mit einem nachhaltigen Hundealltag am besten mit all deinen Freunden und Bekannten Hundebesitzer zu teilen! Deine nachhaltigen Veränderungen haben bereits eine guten Einfluss auf die Umwelt – Sind aber mehr Leute bereit nachhaltiger zu leben, können wir mehr erreichen. Zusammen können wir unsere Umwelt am besten schützen und entlasten!

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